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Azubi Dresscode für die Kanzlei

Azubi Dresscode für die Kanzlei

Die ersten Wochen in der Kanzlei sind aufregend. Die aufregendste Zeit in Bezug auf die Ausbildung beginnt aber schon vorher.

Bevor der erste Arbeitstag ansteht, fragen sich viele neue Azubis, was sie für ihre Ausbildung brauchen und was sie anziehen sollten? In den meisten Kanzleien gibt es erfreulicherweise keinen richtigen Dresscode mehr. Wer will schon bei 30 Grad im Sakko oder Strumpfhose schwitzen?

Dennoch möchte man, vor allem in den ersten Tagen, einen guten Eindruck machen und nicht negativ durch seine Kleidung auffallen. Verkleiden möchte man sich aber auch nicht, denn die meiste Zeit seines Lebens verbringt man auf der Arbeit und da möchte man sich doch wenigstens wohlfühlen.

Damit du dir um das Kleidungsthema keine Sorgen machen musst, haben wir ein paar Tipps und Leitlinien für dich zusammengetragen, an denen du dich orientieren kannst.

Weil der Dresscode von Kanzlei zu Kanzlei sehr unterschiedlich ausgelegt werden kann, empfiehlt es sich, ganz offen beim Vorstellungsgespräch danach zu fragen. Zum einen kommt es bei den Interviewern immer gut an, wenn du interessierte Fragen stellst und zum anderen gehst du auf Nummer sicher, was die Kleiderverordnung betrifft.

Business Kleidung ABC

Für Personen, die sich bei schicker Kleidung eher für einen Anzug entscheiden würden, gilt:

Falls die Kanzlei eher konservativ ist bzw. Anzug tragen voraussetzt, dann solltest du nicht in die Falle tapsen, dir den ersten Anzug zu kaufen, der dir in die Hände fällt, denn die richtige Passform ist das A&O. Das bedeutet nicht, dass du Unmengen an Geld ausgeben musst, auch in den bekannten Modeketten kannst du Glück haben. Für den Anfang würden wir zwei Anzüge empfehlen, falls man doch mal kleckert, geht man so auf Nummer sicher.

Die Farben der Anzüge sollten eher dunkel gehalten und schlicht sein. Auch von schrill gemusterten Krawatten solltest du Abstand nehmen. Hemden müssen nicht immer weiß oder hellblau sein. Aber ich würde trotzdem darauf achten, dass sie sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängen.

Kurze Hosen sind leider ein absolutes NoGo, da sind die meisten Kanzleien tatsächlich noch recht streng. Ebenso verhält es sich häufig mit kurzen Ärmeln.

Dazu 2 verschiedene Paar Schnürschuhe und schon ist der Look perfekt. Morgens einmal mit einem Tuch abgewischt und 1-2 x die Woche mit Schuhcreme versehen, legst du einen gepflegten Auftritt hin.

Personen, die Röcke oder Kleider tragen, haben mehr Freiheiten, was den Dresscode angeht:

Hier kann man wahlweise Röcke oder Hosen mit einer Bluse oder auch einen gut sitzenden Hosenanzug tragen. Dennoch gibt es auch hier ein paar Punkte, die es zu beachten gilt.

Solltest du dich für hohe Schuhe, wie zum Beispiel Pumps entscheiden, sollte die Absatzhöhe nicht viel höher als 6 cm sein. Auch wenn es deinem persönlichen Geschmack entspricht, sollte Sexyness im Büro nicht in den Vordergrund gestellt werden. Ein tiefer Ausschnitt, kurze Röcke etc. haben im Büro nichts zu suchen.

Röcke sollten über die Knie gehen. An warmen Tagen verzichte bitte auf Flipflops oder offene Sandalen. Die Schuhe sollten vorne geschlossen sein, an der Ferse hingegen darf es ruhig nur ein Riemchen sein.

Accessoires sollten dezent gehalten werden. Große Formen und auffällige Statement Schmuckstücke sollten lieber etwas für die Freizeit bleiben.

Blusen dürfen in allen Farben und Mustern ausgewählt werden, der Rest sollte aber dezent und dunkel gehalten werden.

Für deine Frisur gilt: ordentlich muss es aussehen!

Du musst keine Hochsteck- oder Föhnfrisur tragen, aber ein Iro oder ein Undercut müssen auch nicht sein.

Wie schon erwähnt, bei diesen Tipps handelt es sich um Leitlinien, um auf Nummer sicher zu gehen. Es gibt sie auch, die schrillen Fachangestellten in legeren Kanzleien. Spätestens bei dem Vorstellungsgespräch solltest du wissen, woran du bist.

Business-Casual – Der häufigste Dress in Steuerkanzleien

Wenn du deinem zukünftigen Arbeitgeber entlocken konntest, an welche Kleiderordnung du dich in Zukunft halten solltest und er die Worte “Business Casual” geantwortet hat, bedeutet das Folgendes:

Die Krawatte darf zuhause bleiben und statt einem Hemd darf auch ein Poloshirt oder ein Feinstrickpullover getragen werden. Eine Jeans in Kombination mit einem schicken Hemd oder einer Bluse sind ebenfalls in Ordnung. Anstatt der Schnürschuhe dürfen es sogar saubere Sneakers, Loafers oder Slippers sein. Oder eben Peeptoes und Sandalen im Sommer.

Ganz allgemein gesagt: Fast alles ist erlaubt, sofern es ordentlich, gepflegt und nicht zu sehr nach Freizeit Outfit aussieht. Es ist immer noch die Arbeit und wenn Mandanten oder Vertreter kommen, sollten die Mitarbeiter/innen der Kanzlei immer noch einen professionellen Eindruck vermitteln können.

Am Ende solltest du immer im Hinterkopf behalten: Kleider machen Leute. Nicht umsonst haben Personen in hohen Positionen oft Stylisten und Berater/innen. Wer Karriere machen will, muss auch Äußerlich etwas ausstrahlen.

(Stand: 08.07.2021)


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